22/05/2013

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Fremdsprachen sprechen im Urlaub – aber WO?

Von Katharina Leitner

22/05/2013


Natürlich da, wo Menschen sind! Doch aufgepasst: Diese müssen Zeit haben und bereit sein, sich zu unterhalten. Ein Kellner, der ohnehin schon „am Rotieren“ ist, wird nicht viel Geduld aufbringen, um mit Ihnen langsam zu sprechen und zu warten, bis Sie endlich einen Begriff im Wörterbuch gefunden haben! Also, wo finden wir die richtigen Leute, um im Urlaub Fremdsprachen zu sprechen? Hier einige erste Ideen …

  • Im Café mit den netten Einheimischen vom Nebentisch

Wenn Sie ein offener Typ sind, der gerne Fremde anspricht, finden Sie in Cafés sicher nette Gesprächspartner, die Zeit und Lust zum Plaudern haben – vor allem in südlichen Ländern, denn dort sind Menschen bekannterweise doch offener als im Norden. Wenn Sie die drei „Hilfssätze“ (siehe Beitrag „Bitte nicht Deutsch! Wie kann ich im Urlaub Sprachen üben?“) griffbereit haben, klappt es bestimmt.

  • Am Strand, etwas entfernt vom Meer

Weiter hinten am Strand halten sich meist diejenigen auf, die weniger oft schwimmen gehen. Diese Personen sind meist gern zu einem Gespräch bereit. Beobachten Sie jedoch genau, damit Sie keine deutschsprachigen Touristen erwischen! Trick Nummer 17, um die Muttersprache von anderen herauszubekommen: Beim Vorbeigehen lassen Sie etwas fallen, heben es auf, entschuldigen sich mit Blickkontakt und schon merken Sie, ob die Person etwas sagt. Antworten auf rituelle Redewendungen (Grüße, Entschuldigungen etc.) werden meist unbewusst schnell gegeben.

  • Am Bahnhof bei Vorortzügen

Müssen Sie ohnehin an einem Bahnhof warten? Dann „hängen“ Sie dort herum, wo Einheimische auf Vorortzüge warten. Wartende überbrücken ihre Zeit meist gerne mit ein wenig Small Talk.

  • Auf Campingplätzen im Inland

Dieser Hinweis ist auch für Nicht-Camper spannend! Die Leute auf Inland-Campingplätzen (ohne Strand) sind oft Dauercamper und froh über jede Abwechslung. Je offener ein Stellplatz ist, desto offener sind die BewohnerInnen in der Regel auch für Gespräche. Sitzen die Camper direkt am Wagen oder einige Meter entfernt? Sind sie beschäftigt oder eher gelangweilt? Wenn Sie langsam genug an den Campern vorbeigehen, freundlich lächeln und vor potenziellen Gesprächspartnern stehen bleiben, werden Sie oft sogar selbst angesprochen. Dann ist das Eis schnell gebrochen.

Tipp: Die ersten Themen sind für gewöhnlich: Wo kommt man her? Wo will man hin? Wie lange will man bleiben? Urlaub oder beruflich? Familie…

Erste Schritte für eine Unterhaltung im Urlaub finden Sie hier: „Bitte nicht Deutsch! Wie kann ich im Urlaub Sprachen üben?“

Photo by Vidar Nordli-Mathisen on Unsplash 

Katharina Leitner

Über die Autorin / den Autor

Content Managerin und Bloggerin Katharina Leitner beschäftigt sich seit 2011 intensiv mit der Birkenbihl-Methode sowie den Kreativtechniken und Denktools von Vera F. Birkenbihl.

Seit 2014 arbeitet sie als selbstständige Online & Performance Marketerin: www.rucker-marketing.at

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