06/11/2012

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10 gute Gründe gegen stures Vokabelpauken

Von Katharina

06/11/2012


Immer wieder sagen wir „Vokabelpauken bringt nichts“ oder „Vokabelpauken ist nicht gut für SchülerInnen“. Doch warum eigentlich? 10 Gründe gegen das Vokabelpauken:

  1. Pauken vs. Lernen: Pauken erzeugt „kognitives Vakuum“. Es ist, als würden wir gegen den Strom schwimmen. Aber warum? Flussabwärts wäre es doch leichter! Beim Lernen schwimmen wir abwärts, denn wir erhalten Einsichten, die weiteres Lernen erleichtern.
  2. Isolierte Information: Durch das Pauken erhalten wir isolierte Daten, die unser Gehirn nicht speichern kann. Wir können es nicht einmal wahrnehmen. Vokabeln sind genau solche isolierten Daten.
  3. Sinnlose Wiederholungen: Vokabeln pauken ist nichts außer dummes Wiederholen. De-Kodieren hingegen entspricht intelligenten Wiederholungen.
  4. Neurologik: Es gilt: Was nicht gehört wurde, kann nicht gesprochen werden. Für Sie als Lernender heißt das: Zuerst viel hören, dann sprechen, und das in Zeitlupe. Nicht umsonst hören Kleinkinder zuerst im Mutterbauch und nach der Geburt noch monatelang bis sie die ersten gesprochenen Worte wagen.
  5. Aussprache: Oft kommt es zu Aussprachefehlern, die wir nie mehr loswerden. So wird „although“ fälschlicherweise oftmals „altaff“ ausgesprochen. Wiederholtes hören der richtigen Aussprache fördert das korrekte Aussprechen.
  6. Wie die Mehrheit der Koreaner, Chinesen und Japaner zeigt, sind Menschen, die gerne und/oder viel Vokabeln pauken meist die schlechtesten Sprecher von Fremdsprachen.
  7. Pauken ODER Lernen: Sie müssen sich entscheiden, beides gleichzeitig funktioniert nur schwer. Entweder entscheide ich mich für das Pauken und komme nicht in den Bereich des Lernens, oder ich lernen und weigere mich, in den Bereich des Paukens zu schlittern.
  8. Pseudowörter: Durch das Vokabelpauken entstehen in unserem Gehirn Verbindungen, oder Pseudowörter, die eigentlich gar nicht existieren. So legen wir etwa „Tischtable“ oder „Messerknife“ ab, mit der Folge, dass wir uns nie wirklich von der Muttersprache lösen können. Das De-Kodieren hingegen ist eine „Krücke“, die wir nur solange nutzen, bis wir jedes Wort verstehen.
  9. Keine 1:1 Entsprechungen: Für ein Wort gibt es oftmals mehrere Übersetzungen, wie etwa „Liberty“ oder „Freedom“ für das Wort Freiheit. Durch das De-Kodieren entwickeln wir ein Sprachgefühl für die verschiedenen Bedeutungen.
  10. Lernfrust: Pauken bringt Frust mit sich, De-Kodieren, im Gegensatz, bedeutet Lernfreude durch Entdeckungen. Aktives Lernen führt zur Ausschüttung von Neurotransmittern, die Wohlbefinden und Freude in uns auslösen.

Endlich überzeugt? Mehr Tipps in Vera F. Birkenbihls eigens entworfenen Sprachenlernmethode:

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Katharina

Über die Autorin / den Autor

Content Managerin und Bloggerin Katharina Rucker beschäftigt sich seit 2011 intensiv mit der Birkenbihl-Methode sowie den Kreativtechniken und Denktools von Vera F. Birkenbihl.

Seit 2014 arbeitet sie als selbstständige Online & Performance Marketerin: www.rucker-marketing.at

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