27/04/2013

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Wetterfühligkeit & Konzentrationsschwäche: Was steckt dahinter?

Von Katharina

27/04/2013


Biowettervorhersage für Westdeutschland:

Nervöse Beschwerden legen sich. Wetterbedingte Stimmungsschwankungen und erhöhte Reizbarkeit klingen langsam wieder ab. Sehr wetterempfindliche Menschen neigen aber noch zu nervösen Beschwerden, Kopfdruck und erhöhter Schmerzempfindlichkeit. Das Konzentrationsvermögen nimmt dagegen schon wieder merklich zu. Auch wer unter Schlafstörungen leidet, darf sich tendenziell auf Linderung freuen.“ (wetteronline.de)

 

Ist es nur eine faule Ausrede, wenn Menschen dem Wetter die Schuld für Versagen und Unwohlsein geben?

Menschen sind wetterfühlig. Das heißt, sie reagieren mehr oder weniger stark auf Wetteränderungen. Wir alle haben „feine Antennen“ für atmosphärische Vorgänge, wenn es auch nur den Wetterempfindlichen unter uns unmittelbar bewusst wird. Bei stark wetterfühligen Menschen liegen oft bereits Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme oder rheumatische Beschwerden vor, aber auch nicht vorbelastete Menschen „fühlen das Wetter“. Auf Wetterportalen im Netz, wie wetteronline.de, bekommen Sie interessante Anhaltspunkte über den aktuellen Einfluss der Wetterlage auf Ihr Wohlbefinden vermittelt.

 

Welches Wetter wirkt auf den Menschen?

Jegliches Wetter kann uns Menschen und unser Wohlbefinden beeinflussen. Gehirn- und Körperreaktionen finden besonders unter dem Einfluss von Luftdruckänderungen, Gewitter und raschen Temperaturänderungen statt. Auch künstliche Felder, wie E-Smog, können solche Reaktionen hervorrufen.

Aber nicht alle wetterfühligen Menschen reagieren auf bestimmte meteorologische Situationen gleichermaßen. So haben jene Menschen, die zu der von den Medizin-Meteorologen als „A-Typ“ bezeichneten Gruppe gehören, eine längere Reaktionszeit und sind anfälliger gegenüber Luftdruckverschiebungen und Temperaturschwankungen als die „B-Typen“, die sich schnell einem veränderten Wetter anpassen und weniger unter der Wetterfühligkeit leiden.

Die genaue Wirkung des Wetters auf den Menschen ist nicht gänzlich geklärt. Wahrscheinlich wirkt sich das Wetter vor allem auf das vegetative Nervensystem aus, also auf die Nervenbahnen des Sympathicus und Parasympathicus. Diese überwachen die unbewussten Funktionen in unserem Körper.

 

Kann das Wetter unsere Konzentration beeinflussen?

Das Wetter kann auch Auswirkungen auf unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit haben. Die folgende Liste von Frank Wettert gilt als Richtwert und kann sich von Mensch zu Mensch verändern, wie etwa bei Menschen mit niedrigem Blutdruck.

  • Hochdruck und Temperaturen zwischen 10 und 25 ° C: steigert Leistungsfähigkeit
  • Hochdruck im Hochsommer: vormittags positiver Einfluss, nachmittags Müdigkeit und mangelnde Konzentration
  • Hochdruck im Hochsommer bei großer Schwüle: Konzentrationsstörungen sind wahrscheinlich
  • Bereich eines Tief-Zentrums: schlechte Konzentration, vor allem morgens
  • Auf der Rückseite eines Tiefs: gute Konzentration
  • Nasskalt und Nebel: gute Konzentrationsleistung
  • Gewitter: Konzentrationsstörungen
  • Sonnenschein: gute Laune! (Das kann konzentrationsfördernd oder ablenkend wirken.)

 

Tipps gegen Wetterfühligkeit

Was tut man nun eine Woche vor der Abschlussprüfung, mitten im Hochsommer, wenn einem die Schwüle um den Verstand bringt? Gegen Wetterfühligkeit gibt es ein paar Tricks, die schnell und einfach angewendet werden können:

  • Bewegung an der frischen Luft. Das versorgt Sie mit ausreichend Sauerstoff und regt den Organismus an.
  • Viel Wasser trinken hilft. Mindestens zwei Liter Wasser täglich unterstützen die Ausscheidung von belastenden Stoffen.
  • Gesunde Ernährung ist das „A und O“. Lassen Sie speziell an belasteten Tagen die Finger von fetten, sehr süßen Speisen und Alkohol.
  • Entspannung leitet zu Konzentration. Entspannungstechniken für jeden Typ, in Gruppen oder alleine im stillen Kämmerlein können helfen, die innere Balance wiederzufinden und Belastungen vorzubeugen.

 

Konzentrationsschwäche kann also vom Wetter verstärkt werden, jedoch auch Konzentrationsstärke! Nutzen Sie diesen positiven Einfluss von außen für sich! Und gegen schlechte „Konzentrationstage“ helfen unsere Tipps gegen Wetterfühligkeit.

Katharina

Über die Autorin

Content Managerin und Bloggerin Katharina Rucker beschäftigt sich seit 2011 intensiv mit der Birkenbihl-Methode sowie den Kreativtechniken und Denktools von Vera F. Birkenbihl. Seit 2014 arbeitet sie als selbstständige Online & Performance Marketerin: www.rucker-marketing.at

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